19.05.2020 Daniel Fau

Webdesign: Change. Work. Flow.

Service & Effizienz in Werbeagenturen – made by Corona

Schon im März war 2020 ein ganz schön verrücktes Jahr und dieser März ist auch der Grund, weshalb unser Blog-Beitrag anders wurde als gedacht. Genauer gesagt wurde dieser Beitrag konkreter als gedacht. Was in der ersten Idee als Denkanstoß, Empfehlung und sanfte Marketing-Rhetorik geplant war, darf nun beim Namen genannt werden: Websites entstehen zu langsam, ineffizient oder sind zu teuer. Agenturen müssen Ihren Workflow ändern! Und der Markt ist riesig.


Zu teuer. Zu langsam. Change?

Die geplante Kostenfalle

Nehmen wir an, dass wir an dieser Stelle nicht über die Website als festen Bestandteil des Marketing-Mix sprechen müssen. Jedes Unternehmen braucht demnach eine Webpräsenz. Die Wege zu diesem Ziel sind vielfältig und wir gehen an dieser Stelle nicht auf Do-it-yourself oder individuelle digitale Geschäftsmodelle ein. Wir denken an das mittelständische Unternehmen, das eine seriöse, nachhaltige und effiziente Website in Auftrag geben möchte. Eine klassische Agentur-Aufgabe und was dann passiert ist meist immer noch wie folgt:

  • Angebot & Konzeptansatz
  • Konzeptionsphase & Screendesign
  • Systemintegration, Umsetzung und Entwicklung
  • Redaktion & inhaltlicher Aufbau
  • SEO, Abstimmungen, etc.

Ein Prozess, der, jeweils sicher unterschiedlich, schlicht zu viel Zeit benötigt. Und da Zeit in Form von Dienstleistung nach wie vor den größten Anteil an Kosten ausmacht, ist der gesamte Prozess dementsprechend auch zu kostenintensiv. Aber ist ja alles kein Problem, so lange die Auslastung stimmt und die Kunden diese Kosten tragen?

Das ignorierte Problem: Das abgehängte Geschäftsmodell

Kostspielige Prozesse sind kein Problem für das Geschäft? Agenturleistungen sind dann eben nur für Kunden, die sich diese auch leisten können? Was nach arroganter Werbesatire klingt, wurde uns in Meetings und Workshops exakt so bereits von Agenturen vorgetragen. Und selbstverständlich gibt es Kunden, deren Anforderungen den Einsatz eines Teams für Konzept, Grafik, Projektmanagement und individuelle Entwicklung/Integration rechtfertigen und bedingen. Die Anzahl dieser Kunden steigt sogar – ebenso wie die dafür notwendige Kompetenz und das dafür notwendige Budget. Die wenigsten dieser Kunden finden Sie jedoch in der Breite der mittelständischen Gewerbegebiete.

Die individuelle Integration und Entwicklung bereits verfügbarer Standardkomponenten (Software) ist für viele Unternehmen so unnötig wie unfinanzierbar.

Steigende Anforderungen und Kosten der Dienstleistungsangebote öffnen die Schere zwischen einfachen und individuell entwickelten Websites. Kompetente Digitalagenturen und Dienstleister betreuen letztere, während einfache Angebote aufgrund der erwähnten Kostenfalle entweder nicht finanzierbar oder sinnvoll erscheinen. Die nüchterne These: Agenturen, die weiterhin an alten Prozessen festhalten, schaffen ihre digitalen Dienstleistungsangebote selbst ab und bewirtschaften ein abgehängtes Geschäftsmodell. 

Der Corona-Faktor?

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie und reellen Auswirkungen auf das wirtschaftliche Leben, nahm die Notwendigkeit digitaler Wertschöpfung schlagartig zu. Der Bedarf an vielen verfügbaren digitalen Tools bei gleichzeitig steigendem Kostendruck aufgrund von Investitionen bei sinkenden Einnahmen entlarvte die Ineffizienz gelebter Selbstverständlichkeiten sofort.

Etats wurden gestrichen, Projekte wurden in Frage gestellt und ganz plötzlich fehlt es an den Kunden, »die sich die Dienstleistung leisten können«. Kunden erwarten hochwertige und pragmatische Ergebnisse. Und zwar schnell und ohne, dass die dadurch entstehenden Kosten andere Projekte unmöglich machen. Der daraus resultierende Druck schmerzt viele Unternehmen und Agenturen. Entweder sie können sich der neuen Situation anpassen oder sie werden Opfer des beschleunigten Wandels.

Skeptisch? Der Lesetipp »Wer nicht hören will muss fühlen« und den dazu passenden Begriff der »Zwangsdigitalisierung« legen wir Ihnen gerne ans Herz:
https://www.alainveuve.ch/zwangsdigitalisierung-wer-nicht-hoeren-will-muss-fuehlen/

Die Qual der Wahl: Qualität, Zeit oder Kosten – setzen Sie Ihre Prioritäten.

Leider keine Option: Mangelnde Qualität

Natürlich werden viele digitale Angebote in Folge des Drucks mit heißer Nadel gestrickt. Im magischen Dreieck aus Qualität, Zeit und Kosten (Grafik), lässt sich mangelnde Qualität zunächst auch am besten kaschieren. Und in der Zukunft stellt man fest, dass für die günstige, schnell verfügbare Lösung die Qualität geopfert wurde.

In Bezug auf Websites fallen uns die Beispiele leicht. Mangelnder Datenschutz, mangelnde Leistung, fehlende Flexibilität, hohe Wartungskosten, usw. – gerne übertragen Sie die Argumentation auf Ihren Fachbereich und der Punkt ist klar: Wenn aktuelle Lösungen zu zukünftigen Problemen werden, waren Sie sich oder Ihren Kunden eher keine große Hilfe.

Zum Glück geht es in unserem Fall grundlegend um Software. Die meisten Websites bestehen aus ähnlichen Komponenten, Systemen und Konzepten, die sich effizient und ohne Kompromisse in der Qualität umsetzen lassen. Sie benötigen Beispiele? Der Prototyp eines Autos wird immer teurer sein als das nahezu identische Serienmodell. Skalierbarkeit als Lösung.

In diesem Segment sehen wir mehr Chancen als Risiken und laden Sie gerne dazu ein, bestehende Dogmen über Bord zu werfen. Die Chancen sind bessere und stabilere Geschäfte, agile Leistung und echte Wertschöpfung. Wie wäre es mit einer Bestandsaufnahme?

Helfe ich meinen Kunden? Hilft mir meine Agentur?

Benötigen Sie oder Ihre Kunden eine High-End-Lösung oder darf es etwas pragmatischer sein? Wenn Sie sich ehrliche Antworten geben, ist diese Erörterung recht simpel. Lassen Sie uns nur eine der möglichen Fragefolgen durchgehen – Unternehmen lesen bitte aus Unternehmenssicht:

Kann/Will Ihr Kunde Sie für das Angebot/die Konzeption bezahlen?
Ein Angebot lässt sich nicht ohne Konzept erstellen oder die Konzeptionsphase wird auf Kundenseite nicht mit entstehenden Kosten verbunden? Nicht die besten Voraussetzungen, um nicht auf einen Standard zu setzen.

Ihr Kunde verzichtet auf »notwendige« Features, sobald diese Kosten verursachen?
Nicht selten sind Projekte zunächst anspruchsvoll und schrumpfen zügig während der Angebotsphase. Diese Trennung von Wunsch und Wirklichkeit kann auch zu Beginn auf Augenhöhe erfolgen. Was bleibt ist Best Practice.

Schränken die Kosten einer Website andere Maßnahmen des Kunden ein?
Wir sehen Websites selbstverständlich als »Must have« jedes Marketing-Mix. Schränkt dieses Medium jedoch – vor allem im Mittelstand – andere Maßnahmen in der Kommunikation ein, wird dem Projekt Website vermutlich eine zu hohe Bedeutung angerechnet, die sich nachträglich nicht rechtfertigen lässt.

Ein Gespräch über Folgekosten verursacht unbehagen?
Tacheles mit Entwicklern und Ihrem Kunden: Wer wartet Systeme? Wer pflegt Plugins, Themes oder Frameworks nach der Erstellung? Ist Individualität wirklich die folgenden Wartungskosten wert? Versuchen Sie direkt bei der Erstellung Konsens für Kosten und Aufwand im Nachhinein zu finden. Fühlen sich Entwickler (nicht Projektmanager oder Designer) oder Kunde bei der Schätzung nicht wohl, backen sie kleinere Brötchen.

Fazit: »Wir ändern den gesamten Workflow.«

Na toll, und jetzt? Im alten Workflow und wenn Sie alle Karten auf den Tisch legen, kommen keine Aufträge mehr rein? In einer bequemen Opferrolle kann diese Perspektive – aus Dienstleistersicht – ein überholtes Geschäftsmodell durchaus rechtfertigen. Oder Sie ändern Ihren Workflow, kommunizieren klare Preise und gehen bereits mit nahezu fertiger Technologie in die Angebotsphase. Geht nicht? Doch: Standardisierte Ergebnisse und Kalkulationen sind allgegenwärtig und schaffen die Grundlage für Innovation.

Wir ändern unseren gesamten Workflow.

– Thomas Kohl, da kapo Communication Experts GmbH

Work: Fertige Websites vor dem ersten Termin

Mit toujou erledigen Sie initielle Projektphasen der Entwicklung bereits vorab und nehmen die Berührungsängste in diesem #Neuland. Alles aus dem selben Grund, weshalb Sie im Baumarkt auch Ihre Küchen- oder Badplanung in 3D sehen können – sie kommen schneller zum Geschäft und zu Ihrer eigentlichen Leistung. Alles mit dem zusätzlichen Vorteil, dass Ihre Gesprächsgrundlage bereits Teil des Ergebnisses ist. 

Der Elevator Pitch: Erstellen Sie eine moderne und technisch ausgereifte Website für Ihr Kundengespräch. Das Layout ist bereits für Ihren Kunden angepasst und die technische Umsetzung ist, auf Basis von TYPO3, bereits abgeschlossen. Diese Website kann nahezu sofort online gehen, wobei die Kosten klar benannt sind – Weiterentwicklung und Wartung inklusive.

Ihnen als Agentur läuft dabei ein kalter Schauer über den Rücken und Sie fragen sich, was aus Ihrem Geschäftsmodell wird? Gern geschehen! Es wird agiler und nachhaltiger:

  • Starten Sie mehr Projekte effizienter
  • Nachhaltig: Sparen Sie Kosten und Engpässe bei Entwicklern – ohne die geplante Kostenfalle
  • Direkt zur Leistung: Kreation, Redaktion und SEO starten sofort
  • Mehr Kreation, mehr Leistung: CMS und Website sind jetzt nur noch eine Etappe und keine Hürde

Flow & Geschäft: Mehr Kreation und Service?

Wenn es am schönsten ist und alles von selbst läuft, dann sind Sie im Flow. Gute Kreativprojekte und erfolgreiches Business finden nicht selten in diesem Zustand statt. Und dazu laden wir Sie ein. Starten Sie Projekte unmittelbar, ohne sich technologische Sackgassen für die Zukunft zu bauen. Beginnen Sie mit SEO, echter Sichtbarkeit und digitalem Mehrwert ohne Effizienzverlust.

Die wirtschaftlichen Vorteile von toujou, wenn Sie im Flow sind:

  • Mehr Projekte: Günstige Angebote & schnelle Ergebnisse bedeuten mehr Projekte in kürzerer Zeit
  • Effiziente Technik als Service-Plattform: Statt Technologie-Etats bleibt Budget für Agenturleistung am Projekt – SEO, Redaktion, Grafik & digitale Wertschöpfung
  • #kudos den Entwicklern: Begeistern Sie Ihre Entwickler, indem Sie immer gleiche Kleinprojekte vermeiden und Kapazitäten für echte Entwicklung schaffen
  • Diversifizierter Cashflow: Mehr Projekte und diversifizierte Leistung unabhängig von großen Etatentscheidungen sind stabiler in Krisenzeiten

Und natürlich: Schluss mit Ausreden!

Der Markt nimmt keine Rücksicht und ist riesig

Einen provokanten Blog-Beitrag später kann es schon sein, dass der Autor recht hat. Aber das Agenturgeschäft funktioniert ja wie es ist? Dann sehen Sie genauer hin: Komplexe Webstandards werden von Kunden, zu recht, als selbstverständlich eingestuft. Performance-Anforderungen funktionieren nicht mit der Standard-Vorlage zu 29,99 $. Und von der preisgünstigen Flanke kommen immer mehr Website-Baukästen, die ein paar Probleme Ihrer Zielgruppe eben einfach besser lösen?

Schluss mit Ausreden: Echte Dienstleistung und ästhetischer Anspruch basieren auf technologischen Lösungen, die Probleme und Service bieten. Nicht weniger bieten wir an. In einem der größten denkbaren Märkte! Die Zahl der Unternehmen in Deutschland, die überhaupt eine Website betreiben, stagniert bei alarmierenden 66 % (Quelle: Statista) – ein Zahl, die für extremen Nachholbedarf in Sachen Website und digitaler Präsenz steht. Fast alle benötigen einen professionellen und regionalen Partner um persönliche Anforderungen umzusetzen. 

Bieten Sie Ihren Kunden begeisternde und schnelle Erfolge, wo durch alte Prozesse oft nur enttäuschte Ansätze blieben. Wir freuen uns, Sie dabei zu unterstützen!


Wie kann toujou Ihrer Agentur helfen?

»Change. Work. Flow.« meinen wir ernst und pragmatisch:


da kapo & toujou

Die Essenz aus Agentursicht

»Wir ändern unseren gesamten Workflow« ist eine Schlussfolgerung der da kapo Communication Experts GMBH nach den ersten toujou-Ergebnissen. Ein Feedback von Thomas Kohl, das auf diesen Blog-Beitrag noch ausführlicher ausfiel.

Unsere Erkenntnis: Kommunikationsdienstleister dürfen Aufträge nicht so verstehen, dass es um einen möglichst hohen Einsatz eigener Manpower für Projekte geht, um das verfügbare Budget für das eigene Geschäft auszureizen. Was die Time-to-Market by the way träge macht. Agenturen müssen als Treuhänder der bereitstehenden finanziellen Ressourcen agieren. Im Grunde geben viele vor, nach diesem Ansatz zu handeln, tun dies aber in Wahrheit nicht. Wie oft steht der Satz zu lesen: »Wir haben den Erfolg unserer Kunden im Fokus.« Echt? Unser Fazit: Wir setzen Wertschöpfung und Kundenerfolg ehrlich und erfolgreich um, weil wir uns bei jedem Projekt Gedanken um die Effizienz, den Faktor Zeit und das qualitativ gute Ergebnis machen. Einerseits, um die Geschwindigkeit der Marktanforderungen aufzunehmen, andererseits und vor allem, um Budgets effektiv und erfolgsorientiert einzusetzen. Dabei helfen uns standardisierte Lösungen, die nur dort durch individuelle Funktionen ergänzt werden, wo es der Kommunikation einen wirklichen Nutzen bringt. Alles andere, so finden wir, ist jedes Mal das Rad neu zu erfinden und damit völlig am Markt vorbei zu leben. Das Ergebnis liegt klar auf der Hand: Es bleiben Zeit und Geld, die in andere wertvolle Kommunikationsaufgaben investiert werden können. In Bezug auf ein Webprojekt beispielsweise in die Erarbeitung von Inhalten, was wiederum zu einer notwendigen Lebendigkeit und Aktualität der Internetseite führt. In Neudeutsch würde das als Win-Win-Situation bezeichnet werden. Eigentlich genial! Bleibt zum Schluss noch eine Bitte: Nicht nachmachen! Wir wollen diese Philosophie lieber als unser kleines Geheimnis für Geschäftserfolg behalten.