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28.10.2021 Jérôme Grad

7 Gründe für die eigene Firmenwebsite

Warum Facebook & Instagram allein nicht ausreichen

Viele kleine und mittlere Unternehmen schwören auf Instagram und Facebook für die Kommunikation mit ihren Kund*innen. So hatten laut Statista im Jahr 2020 noch immer 38% aller Unternehmen keine eigene Website. 

Die Rechnung für KMUs ist dabei so simpel wie verständlich: In wenigen Schritten einmal anmelden, schon lässt sich ein Instagram-Post absetzen. Schnell, unkompliziert und kostenlos. Hier ein Bild von der Speisekarte, dort ein kurzes Insight aus dem Alltag. Wer braucht da noch eine Firmenwebsite?

Instagram-Account oder Unternehmenswebsite?
Welche Vorteile hat eine Firmenwebsite und wann ist ein Instagram-Account sinnvoll?

Alle Unternehmen. Sagen wir! Wir bieten sieben Gründe, warum eine eigene Website für jedes Unternehmen – auch für Restaurants, Hochzeitsdienstleister oder Handwerker – von Anfang an sinnvoll ist.

Als Fans von guten Websites sind wir dabei sicherlich nicht komplett objektiv. Aber vielleicht kommen Sie dennoch bei einigen unserer Argumente ins Grübeln. Und am Ende haben wir die jeweiligen Vorteile einer Website sowie von Instagram und Facebook nochmal auf einen Blick zusammengefasst.

Gestaltungsmöglichkeiten Erreichbarkeit Aufwand Vertrauen schaffen Werbeplatz Website Nachhaltigkeit Impressum


Mehr Gestaltungsmöglichkeiten mit einer Website

Beginnen wir mit dem wichtigsten Grund, warum Sie für Ihr Unternehmen nicht ausschließlich auf Social Media setzen sollten: Ihre Firmenwebsite gehört Ihnen. Von der eigenen Domain (z.B. toujou.de) über die vielfältigeren Designmöglichkeiten bis zu der nicht minder wichtigen Content-Hoheit.

Stellen Sie sich Ihre Homepage, wie die Website umgangssprachlich auch genannt wird, dafür als Ihr persönliches Zuhause vor. Während sie das Eigenheim ist, wohnen Sie bei den sozialen Medien mit Ihrem Profil immer nur zur Miete. Sie müssen dort nicht so viel investieren, haben aber auch weniger Gestaltungsmöglichkeiten.

Konkret bedeutet das beim Webdesign: Sie können das Unternehmen nach den eigenen Vorstellungen (Stichwort: Corporate Identity) präsentieren. Sie bestimmen, was wo steht. Ein gelungenes Beispiel, wie Sie sich mit einer eigenen Firmenwebsite von der Konkurrenz abheben, ist der Versicherungsblog der Insurance Avengers. Sie bringen mit individuellem Storytelling das trockene Thema Versicherung (neuen) Kund*innen spielerisch näher.

Bei der Content-Hoheit denken wir vor allem an Bilder, die Sie in verschiedenen Formaten ausspielen lassen können. Zudem behalten Sie die Nutzungsrechte für alle Medien, die Sie veröffentlichen. Bei der Textlänge sind Sie freier als bei den sozialen Medien. Sie können Blogbeiträge in der notwendigen Länge für einen informativen Mehrwert verfassen. Vor allem bei Twitter gelangen Sie schnell an die Zeichengrenze.

Mit der eigenen Website bestimmen Sie zudem jederzeit, welche Inhalte Sie in den Vordergrund stellen, zum Beispiel auf der Startseite oder mittels Reiterstruktur. Sie können den Fokus auf das legen, was für Sie und Ihre Nutzer*innen relevant ist. Eine solche Freiheit gibt es bei Instagram nicht. Dort werden Beiträge chronologisch geordnet, auch wenn Sie mittels der Highlights im Profil eine kleine Gewichtung zur Übersicht einrichten können.

Apropos Freiheit: Neben den eigenen Design-Anpassungen bestimmen Sie allein, wann ein Website-Relaunch fällig wird.


Erreichbarkeit des Unternehmens

Mit einer eigenen Website sind Unternehmen online sichtbar in den Suchergebnissen. Sie sind unabhängig von den sozialen Medien für alle potenziellen Kund*innen erreichbar. Anders formuliert: Wer auf Instagram oder Facebook keinen Account besitzt, wird Ihr Unternehmen nicht finden. Die Kommunikation mit diesen Personen fällt aus.

Einige Branchen, darunter beispielsweise Handwerker, werden anmerken, dass Sie ausreichend Aufträge haben und gar keine Akquise betreiben müssen. Stimmt! Aber würden Sie sich gegen ein Helferlein wehren, das jederzeit und zuverlässig Anfragen im Erstkontakt aufnimmt? Denn eine Website kann Arbeit reduzieren. Beispielsweise können Sie ein Kontaktformular hinterlegen und zu einem bestimmten Zeitpunkt gebündelt alle Anfragen bearbeiten.

Eine neue Website erstellen

Im Rahmen Ihrer Anfrage verarbeiten wir Ihre Daten gemäß unserer Datenschutzerklärung.

Ein weiterer Punkt: Bei der Kontaktmöglichkeit (E-Mail, Telefon o.ä.) für (potenzielle) Kund*innen haben Sie verschiedene Optionen, die Ihnen bei den sozialen Medien nicht geboten werden. Sie können zudem für temporäre Änderungen der Öffnungszeiten ein Website-Overlay nutzen und prominent informieren.

Für die Kontaktaufnahme haben Sie also mit einer Website mehr Freiheiten – wie beim Eigenheim, in dem Sie beispielweise entscheiden, welcher Boden in die Räume kommt. Als Mieter*in müssen Sie das nehmen, was Ihnen angeboten wird – und in diesem Fall mit Direktnachrichten oder Kommentare auskommen. Eine einmalig erstellte Information wie mit dem Overlay ist mittels Anpinnen am Profil zwar bei manchen sozialen Medien möglich. User können aber drüber scrollen, während das Overlay bewusst geschlossen werden muss. 

Setzen Sie einzig auf Instagram oder Facebook Pages, sind Sie zudem im Falle einer Downtime von Facebook und Instagram oder Sperre online nicht sichtbar. Bei Missachtung der jeweiligen Richtlinien können die Follower, Bilder und Beiträge dauerhaft weg sein. Thema Content-Hoheit.

Zugegeben: Eine Downtime kann auch für eine Website vorkommen. Aber die Daten sind in der Regel nicht weg und Sie verlieren nicht dauerhaft den Zugriff. Auch die Domain ist nicht einfach verloren.


Weniger Aufwand für Anfragen

Mit einer eigenen Website lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse der Interessierten und potenziellen Kund*innen leichter zufriedenstellen. Fragen beantworten, über Themen informieren und das rund um die Uhr mit einmaligem zeitlichen Aufwand.

Zudem können Sie mehr Details von sich preisgeben, beispielsweise mit den bisherigen Referenzen. Auf Facebook und Instagram müssen Sie am besten die Information, die Sie vermitteln möchten, in ein Bild packen.

Natürlich können Sie bei Instagram auch mit Stories, Reels und Beiträgen eine Menge Inhalt transportieren. Aber in den sozialen Medien steht der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund, während eine Firmenwebsite mehr Informationen bereitstellen kann.

Ein Nebeneffekt: Auf einer Homepage lässt sich leichter und platzsparender für den Newsletter werben. Auf Instagram hingegen müssten Sie dafür den Link in der Bio nutzen.


Vertrauen durch eigene Unternehmenswebsite schaffen

Was früher die Gelben Seiten waren, sind heute gewissermaßen die Suchmaschinen. 2015 suchten laut Google bereits 9 von 10 Nutzer*innen nach lokalen Ergebnissen. Knapp 50% der Suchanfragen wurden von unterwegs getätigt.

Für Restaurants und andere lokale Unternehmen ist daher ein Eintrag bei Google My Business erfolgversprechend. Doch der Eintrag darf in unseren Augen nur der erste Schritt sein. Denn wer Nutzer*innen bei Google eine Firmenwebsite anbietet, bietet informativem Mehrwert und erhöht den professionellen Eindruck.

Wie bei Handwerkern werden dauerhaft ausgebuchte Restaurantbesitzer an dieser Stelle anführen, dass Sie gar keine neuen Gäste für den Umsatz benötigen – und dass in Instagram ebenfalls eine Standort-Suche erfolgt. Das stimmt. Doch wer seine Tore für Touristen und neue Gäste öffnen möchte, hat mit einer eigenen Website noch mehr Chancen auf Sichtbarkeit.

So könnte Ihre Firmenwebsite aussehen


Die Firmenwebsite als Werbe- und Verkaufsplatz

Eine eigene Unternehmenswebsite ist für Sie immer noch zu teuer und unrentabel? Wie wäre es, wenn Sie sie als Werbe- und Verkaufsplatz sehen – nicht nur wenn ein E-Shop implementiert ist? Denn eine Website ist auch eine dauerhafte Werbemaßnahme. Anders: Haben Sie schon mal alle getätigten Werbemaßnahmen zusammengerechnet?

Vielleicht haben Sie Anzeigen auf Instagram oder Facebook geschaltet, weil Sie mehr Sichtbarkeit für einen Beitrag erreichen wollten? Haben Sie zusätzlich vielleicht noch Printwerbung geschaltet? Eine professionelle Firmenwebsite mit toujou gibt es jedenfalls ab 40 Euro monatlich. Als dauerhaft sichtbare Werbung und ohne mehrmaliges Verfassen von Beiträgen.

Lassen wir die Abhängigkeit von der Social Media Plattform für einen Moment beiseite und erkennen wir an, dass der Verkauf eines Produkts über Instagram, Facebook und Pinterest für manche Branchen sinnvoll sein kann. Auch dann ist eine eigene Firmenwebsite nicht unnütz. Denn sie kann als weitere Quelle für die Kund*innenansprache ebenfalls den Umsatz steigern.

Dazu bietet die eigene Unternehmenswebsite einen großen Vorteil: Wer auf sie klickt, hat bereits die Intention, sich dort zu informieren. In sozialen Medien hingegen müssen Sie um die Gunst der Follower buhlen. Sie konkurrieren mit vielen anderen Beiträgen und Stories anderer.


Berechenbarer mit dem Google-Algorithmus

Das Ausspielen von Beiträgen in den sozialen Medien wird durch den Algorithmus gesteuert. Für Facebook und Instagram steht im Vordergrund, was Nutzer*innen interessiert –  und dass diese möglichst viel Zeit auf der Plattform verbringen. Auch bei Google entscheidet der Algorithmus, welche Suchergebnissen Nutzer*innen angezeigt werden. 

Der Unterschied: In sozialen Medien werden die Posts im Feed der einzelnen Nutzer*innen individueller ausgespielt – je nach Nutzungsverhalten. Bedeutet umgekehrt aber auch: Ihr Post erscheint nicht zwangsläufig bei all Ihren Followern in der gleichen Gewichtung. Bei Google haben Sie hingegen mit der Seite eine feste Position in den Suchergebnissen.

Nachhaltigkeit von Beiträgen

Nehmen wir an, Sie haben Ihre Zielgruppe tatsächlich bei Instagram ausgemacht. Sie kommunizieren mit Kund*innen und erstellen regelmäßig neue Stories und Reels, sodass Sie auch im Feed der Follower stattfinden: Wer garantiert Ihnen, dass die Zielgruppe in einem anderen Netzwerk nicht noch größer ist oder irgendwann mal weiterzieht? Schon müssen Sie zwei Kanäle bedienen oder/und umziehen. Umziehen ist dann auch wieder das Stichwort für die Frage nach dem Eigenheim oder Miete. Bei einem vom beiden packen Sie in der Regel keine Kartons mehr... 

Auf einer Website können Sie definitiv eine geringere Schlagzahl fahren als in den sozialen Medien, in denen Beiträge im Feed durchrauschen. Ein informativer Blogbeitrag kann auch nach Monaten Interessierte über die Suchergebnisse anziehen. Bei Instagram haben wir da unsere (berechtigten) Zweifel. Dort müssen Sie immer aktiv sein, um Aufmerksamkeit zu generieren.


Integriertes Impressum auf der Firmenwebsite

Ein letzter Grund für die Unternehmenswebsite. Rechtlich gesehen sind Sie zu einem Impressum für Ihr Geschäft verpflichtet. Sind Sie nur auf Instagram unterwegs, bleibt eigentlich nur das Profil. Schon ist die Präsentationsfläche in Anspruch genommen. Für eine Website bietet sich eine einzelne Seite an, die Sie ganz bequem im Footer platzieren können.

Die Aufmerksamkeit für Ihre Produkte oder das, was Sie an Inhalten transportieren möchten, geht dadurch nicht verloren. Oder um ein letztes Mal im Eigenheim-Sprech zu bleiben: Sie bestimmen selbst, wo Sie das Impressum in Ihrem Zuhause platzieren. Gefällt Ihnen der Ort nicht, sind Sie in der Wahl freier.



Firmenwebsite vs. Instagram- und Facebook-Account

Vorteile einer Website
  • Für alle Nutzer*innen auffindbar
  • Content-Hoheit
  • Eigene Präsentationsfläche mit individuellen Designmöglichkeiten
  • Mehr Informationen transportierbar
  • Nachhaltige, weil länger auffindbare Beiträge
  • Einbindung anderer Kanäle möglich
Nachteile einer Website
  • Es fallen Kosten an
  • Mehr Zeit für Konzeption und Umsetzung 
  • Ihnen fällt noch mehr ein? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. 
Vorteile eines Social Media Accounts
  • Unkomplizierte Verwaltung 
  • Schnelles Verfassen von Beiträgen
  • Gelernte Optik
  • Leichte Verbreitung von Inhalten und direkte Kommunikation
Nachteile eines Social Media Accounts
  • Abhängigkeit von Plattform bei Design, Algorithmus etc.
  • Kurze Lebensdauer von Inhalten
  • Wenig gestalterische Möglichkeiten
  • Spam-Risiko und Zeitfaktor für Community-Building

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