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29.11.2021 Jérôme Grad

Bilder-SEO: Grundlagen zur Bildersuche für Google

Bilder sollten ein fester Bestandteil einer Website sein. Warum also nicht auch SEO für Bilder betreiben? Das bringt nicht nur potenzielle Treffer in der Bildersuche, sondern wertet auch die einzelne Webseite auf und verhilft Ihrem Online-Auftritt zu mehr Sichtbarkeit.

Wir stellen in diesem Artikel die grundlegenden Maßnahmen für die Bilder-Suchmaschinenoptimierung vor und sagen Ihnen, was Sie in jedem Fall tun sollten – und in welcher Reihenfolge. Die folgenden Schritte empfehlen wir:

Recherche Bildergröße Bilderformat Dateiname Alt-Tag 

Wo mit Bilder-SEO anfangen?  Warum ist Bilder-SEO wichtig?  Technisches SEO  FAQ

Was ist Bilder-SEO?

Bilder-Suchmaschinenoptimierung umschließt alle Aktionen, die Websitebetreiber ausführen, um Ihre Bilder für Suchmaschinen zu optimieren. Von der Recherche und Bildauswahl über die Dateigröße und dem Dateiformat bis hin zum Eintragen der Metadaten. Neben diesem Onpage-SEO gibt es auch noch Maßnahmen, die außerhalb der Website liegen und als Offpage-SEO bezeichnet werden. 

Was gehört zu Bilder-SEO?

Unterschiedliche Faktoren führen zu erfolgreichem Bilder-SEO. Manche von ihnen wirken sich unmittelbar auf den Erfolg in der Suchmaschine, andere erst über die User-Freundlichkeit indirekt aus. 

Die Maßnahmen für Bilder-SEO im Überblick:

  1. Bilder-Recherche
  2. Dateigröße beachten
  3. Dateiformat beachten
  4. Bildformat und -größe
  5. Bildquelle
  6. Benennen von Dateien: Dateiname, Title, Alt-TagBildunterschrift

Der Alt-Tag, der Dateinname, die Bildquelle und das Beachten der Dateigröße sind besonders wichtig

Bilder-Recherche

Mit Bilder-Recherche meinen wir: Finden Sie ein passendes Bild zum Text(abschnitt). Überlegen Sie, was Ihren Text sinnvoll unterstützt bzw. veranschaulicht. Setzen Sie Akzente. Gegebenenfalls ist eine selbsterklärende und für sich selbst stehende Infografik (siehe Titelbild) nützlich, die Sie selbst anfertigen. Bevor Sie also optimieren, legen Sie zunächst den Grundstock durch die richtige Bildauswahl. 

Entscheidend für ein erfolgreiches SEO für Bilder ist nämlich nicht nur, dass Sie die einzelnen Maßnahmen ergreifen, sondern auch einzigartige Bilder zur Verfügung zu stellen. Besonders dann lohnt sich das Optimieren. Falls Sie keine eigenen Fotos oder Grafiken zur Verfügung haben, finden Sie in unserem Blogbeitrag eine Auswahl an Plattformen für kostenlose Stockfotos.

Beachten Sie bei Stockfotos den Kontext auf dem Bild. Ein Foto, dass viele Situationen zulässt (siehe Bild), wird nicht für ein Keyword ranken können, da es auf verschiedenen Webseiten unterschiedliche Anwendung findet.

Diese drei Personen besprechen eine Studienarbeit. Ein anderes Mal diskutieren sie bestimmt über eine Website. Das nächste Mal, wie ein Bleistift den Weg in einen Laptop findet.(unsplash.com/Icons8 Team)

Google kann dann nicht zuordnen, welche Situation dargestellt werden soll. Ein Bild, das allerdings in einem eindeutigen Zusammenhang steht, z.B. ein Bild eines seltenen Tiers, erlaubt mehr Chancen auf eine gute Platzierung.

Mehrfachverwendung

SEO für Bilder ist vermutlich der einzige Bereich, in dem Duplicated Content zu mehr Ranking führt. Heißt: Wird ein Foto an verschiedenen Stellen auf einer Website – oder sogar auf anderen Websites – genutzt, wertet Google das als positives Signal.

Welche ist die richtige Dateigröße für Bilder?

Zu kleine Dateien (wenige KB) werden bei der Bildersuche von Google benachteiligt. Zu große bieten eine gute Auflösung, aber verlangsamen die Ladezeit auf der Website. Die goldene Mitte liegt bei 150-250 KB für Fotos, die über die volle Bildschirmbreite gehen. Icons sollten nicht mehr als 10 KB groß sein.

Beträgt die Größe einer Datei mehrere Megabyte (MB), sollten Sie dieses unbedingt herunterrechnen. Ein kostenloses Tool, das PNGs und JPGs komprimiert, ist tinyPNG. Alternativ werden Sie bei MozJpeg fündig.

Hinweis: In toujou werden große Dateien automatisch heruntergerechnet, wobei die Bildschärfe nicht leidet.

Dateiformat: Wann verwende ich PNGs und JPGs? 

PNG, JPEG, JPG und SVG sind die bekanntesten Bildformate.

Sind klare Linien notwendig (Pixel und Logos) oder Transparenz (unbedingt notwendige Freisteller), ist PNG das Mittel zur Wahl. Bei Logos nutzen Sie am besten SVGs. Für alle andere Anwendungsfälle können Sie JPG nutzen. 

Bildformat und Bildgröße

Als Richtwert für die Breite empfehlen wir mindestens 300px. Für Bilder, die die volle Bildschirmbreite einnehmen, sind 1920px empfehlenswert, besonders bei Headerbildern. So erleiden Sie in der Desktopansicht keinen Qualitätsverlust. Einstellbar sind diese Maße in den Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop, GIMP oder auch Paint.

Hochformat oder Querformat? Ein Blick in die Bildersuche bei Google offenbart für einen Suchbegriff, welche Formate angezeigt werden. Auch wenn es eine Tendenz zu Hochformat-Bildern in der mobilen Darstellung und querformatige Fotos in der Desktop-Ansicht gibt, sollte dieser Punkt nicht allzu hoch bewertet werden.

Wie beschrifte ich die Bilddatei richtig?

Der Dateiname liefert Suchmaschinen eine Orientierung, um das zu erfassen, was auf der Webseite zu sehen ist. Achten Sie beim Benennen der Datei demnach auf klare Begriffe. Ist ein Bild mit dem Namen dcim-0213421.jpg hinterlegt, kann Google den Zusammenhang zur Seite und zum Inhalt nicht erkennen. 

Der Dateiname sollte kurz und prägnant sein. Er muss nicht selbsterklärend sein. Ein solcher sprechender Dateiname könnte beispielsweise roter-stiefel.jpg lauten. 

Falls notwendig, können Sie die zusammenhängende Wörter mit einem Bindestrich trennen. Auf Sonderzeichen und Umlaute sollten Sie verzichten, um Fehlermeldungen der Bild-URL zu vermeiden.

Wie benenne ich eine Bilddatei richtig?

Benennen Sie die Datei am besten schon vor dem Dateiupload. Laden Sie anschließend die Datei in der Dateiliste hoch. Falls Sie den Dateinamen zu einem späteren Zeitpunkt ändern wollen, klicken Sie in toujou auf die Bilddatei und das Icon, um die Datei umzubenennen.

Bildquelle

Lagern Sie Bilder auf einem eigenen Server. Das schafft nicht nur eine saubere URL für die Quelle, im Quellcode mit src (für source) ausgezeichnet. Es verhindert auch, dass Bilder auf der Website plötzlich weg sind, weil sich die URL geändert hat. 

In einem Content Management System wie toujou werden Ordner im Stammverzeichnis gespeichert und die Dateien vor Fremdzugriff geschützt. Zudem können Sie die Fotos beim Hochladen direkt in eine kohärente Ordnerstruktur ablegen. So sorgen Sie für eine saubere Bild-URL. Diese wird dann beispielsweise so angezeigt:  <src="verzeichnis/blog/Bilder-SEO/sprechender-dateiname.jpg">

Ein Beispiel für eine gelungene Ordnerstruktur mit einem eindeutigen URL-Pfad, beginnend mit /fileadmin/Bilder/Blog-Content/Dateiname

Der Alt-Tag eines Bildes

Als Alt-Tag wird der Alt-Text oder alternative Text bezeichnet. Dieser Text wird immer dann angezeigt, wenn das Bild nicht geladen werden kann. Weitere Namen sind Alt-Beschreibung oder Alt-Attribut. 

Für Bilder-SEO bietet der Alt-Tag zwei Vorteile

  1. Alt-Tags bieten mehr Barrierefreiheit. Für Sehbehinderte und Blinde, die mit einem Screenreader auf Webseiten surfen, wird der Alt-Tag ausgelesen. So erhalten Sie ein umfängliches Bild der Seite. Positiver Nebeneffekt: Auch Google kann so besser verstehen, was auf dem Bild passiert.
  2. User erhalten die Information, dass ein Bild lädt. Diese Fläche einer Webseite bleibt also nicht fälschlicherweise leer. Besonders bei Verbindungen mit wenig Bandbreite kann das Laden länger dauern. 

Im Quellcode ist er mit dem Kürzel alt hinterlegt, z.B. <img src=“verzeichnis/sprechender-dateiname.jpg“ alt=“Das ist ein beliebiger Alt-Text“ />

So erstellen Sie einen Alt-Tag:

Alt-Attribute sollten (in der Reihenfolge gewichtet)...

  • das Bild im Sinne der Barrierefreiheit beschreiben. Denken Sie an Sehbehinderte! Je spezifischer, desto höher die Chancen auf gute Sichtbarkeit.
  • das Keyword zum Bild enthalten. Betreiben Sie jedoch kein Keyword-Spam, also kein wahlloses Aneinanderreihen von Suchbegriffen. 
  • Keyword zum Textinhalt auf der Seite enthalten.
  • kurz sein (maximal 8 Wörter). 
  • sich vom Dateinamen unterscheiden.

So gehen Sie in toujou vor:

Übrigens erhalten Sie im toujou-Backend Hinweise auf noch offene SEO-Verbesserungen für ein Bild. Zu finden ist diese Funktion in den Seiteneigenschaften einer Webseite unter dem Reiter SEO in dem Bereich der Analyse.

Title Tag

Der Title Tag, auch Bildtitel oder Universal-Attribut genannt, zeigt beim Mouseover Informationen zum Bild an, sofern keine Bildunterschrift vorhanden ist.

Auch wenn er für die Bilder-Suchmaschinenoptimerung nicht die große Bedeutung besitzt, schadet das Bearbeiten des Title Tags nicht. Denn Google übernimmt gerne gerne beim Crawlen der Website die Information.

Wie erstelle ich einen Title Tag?

Platzieren Sie im Title Tag ein Keyword, das dann so aussehen könnte. <img src=“Dateiordner/blog/bilder-seo.jpg“ title=“Keyword einfügen”/>

Wieder an einem konkreten Beispiel gezeigt, wenn Sie für eine SEO-Lupe ranken wollen: 

So erstellen Sie einen Title Tag in toujou:

Bildunterschrift und umliegender Text

Die Bildunterschrift ist eine gute Möglichkeit, um nicht nur den Usern eine Information zu einem Foto zu geben, sondern auch den Suchmaschinen. Denn die Bildunterschrift wird im Quellcode nahe den bereits genannten Bilddaten angezeigt. Man könnte also sagen, sie erlangt daher eine gewisse Relevanz für Bilder-SEO.

Erläuterung zur Relation des umliegenden Textes bei Bilder-SEO
Unter figcaption ist die Bildunterschrift zu lesen, in der div class der Alt-Tag und Title und in oben rot umrahmt sind die Keywords (Instagram-Posts & Firmenwebsite) im Textabschnitt.

Noch einen Ticken weiter weg von den Bilddaten ist der umliegende Text, also der Fließtext / Absatz vor einem Bild. Bestenfalls bilden dieser dem Bild vorangehende Absatz mit Keywords und die Bilddaten (Alt-Tag, Bildunterschrift etc) das gleiche Thema ab. Denn Google nutzt die Bildinformationen auch dafür, die Inhalte auf der umgebenden Webseite besser einordnen zu können.

Bilder-Sitemap

Ein weiterer Tipp für das Optimieren von Bildern ist die Bilder-Sitemap. 

Sie fungiert dabei als Unter-Sitemap der normalen Website-Sitemap, die für gewöhnlich über domain.de/sitemap.xml erreichbar ist. Die Bilder-Sitemap unterstützt damit die Sitemap und stellt sicher, dass Google alle Bilder auf Ihrer Website findet. So lassen sich auch Bilder erfassen, die beispielsweise von anderen Websites/ Domains bereitgestellt werden (was Sie aber vermeiden sollten).

Um die Bilddateien zu indexieren, sollten Sie die angelegte Bilder-Sitemap noch in der Google Search Console hochladen. Weitere Informationen sowie ein Beispiel, wie eine Bilder-Sitemap aussehen kann, finden Sie auf der Google-Seite.

Offpage Bilder-SEO mit Pinterest

Wir haben bislang nur über Onpage-Maßnahmen gesprochen, also Dinge, die Sie auf Ihrer Website optimieren können. Doch es gibt auch noch andere Möglichkeiten, um die Sichtbarkeit der eigenen Bilder zu erhöhen. Dazu gehört natürlich die Verlinkung/Nutzung Ihrer Bilder von anderen Websites. Am meisten Erfolg versprechen eigene Medien mit Mehrwert.

Zudem wird ein nicht unerheblicher Teil der Bilder in der Bildersuche bei Google durch Pinterest-Bilder gefüllt. Tendenz steigend. Überlegen Sie also, ob Pinterest eine Option für Sie und Ihr Unternehmen ist.



Bilder-SEO: Wo starten?

Widmen Sie sich Bildern auf Seiten mit Evergreen Content. Darunter sind solche Seiten zu verstehen, die mittel- bis langfristig eine thematische Relevanz haben – und nicht nur mit kurzer Haltbarkeit. Was Evergreen Content ist, kann variieren. Für Onlineshops stehen Produktbilder hoch im Kurs. Für eine Unternehmensseite bieten sich Landingpages und Blogbeiträge mit entsprechendem Mehrwert an.

Bearbeiten Sie die Bilder sorgfältig von der Bildgröße und dem Bildformat bis hin zu den Alt-Tag und Dateinamen. Dann lässt sich der SEO-Erfolg der Bilder leichter messen. 

Wer dennoch eine Priorisierung der einzelnen Maßnahmen bevorzugt: Nach der Vorgabe von Martin Mißfeldt, der das in der SEO-Szene viel beachtetes Buch “Bilder SEO” geschrieben hat, gilt folgende Reihenfolge:

  1. Alt-Tag
  2. Umliegender Text
  3. Originalität (Einzigartigkeit durch Recherche)
  4. Bildgröße und Format
  5. Bild-URL (Dateiname)

Warum ist Bilder-SEO wichtig?

Bilder-SEO ist aus verschiedenen Gründen für den Erfolg einer Website essentiell.

  • Zunächst der offensichtliche Grund: Mehr Traffic durch bessere Rankings. Wenn Sie gute Bilder-Suchmaschinenoptimierung betreiben, erhöhen Sie die Position Ihres Bildes in der Bildersuche bei Google. Dadurch erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit für mehr Besucher:innen auf der Website. Denn durch einen Klick auf das Foto landen User auf der dahinterliegenden URL, also der dazugehörigen Webseite. Mit Alt-Tag, Bildunterschrift und Dateiname haben Sie die Möglichkeit, eigene Akzente für ein Keyword zu setzen. Noch dazu geht Google mehr und mehr dazu über, Bilder nicht nur in der Bildersuche, sondern auch in der Websuche (universal search) einzubinden.
  • Barrierefreiheit: Durch manche Maßnahmen zum Optimieren von Bildern (insbesondere Alt-Tag) sorgen Sie dafür, dass sehbehinderte Menschen profitieren. So können verwendete Screenreader die Bilddaten aus- und vorlesen. Schließen Sie diese Leserschaft ein. Für Google & Co. ist Barrierefreiheit bereits ein Rankingfaktor.
  • Langsam ladende Bilder: Es kann auch sein, dass User mit mobilen Daten auf Ihre Seite gelangen – und nicht über ausreichend Bandbreite verfügen. Das langsame Laden der Website liegt dann nicht in Ihrer Hand. Was Sie aber tun können: Durch den Alt-Tag vermitteln Sie Usern die Information und geben einen Hinweis, dass an dieser Stelle ein Foto lädt.
  • Abwechslung: Das Auge isst mit, heißt es so schön. Wenn Sie eine Webseite mit Text füllen, denken Sie auch immer daran, was den Lesefluss auflockert. Neben Absätzen und Überschriften können Sie mit Bildern und Grafiken Akzente setzen. Achten Sie auf einen wirklichen Mehrwert für User. Infografiken können einen eigenständigen Mehrwert haben, wenn Sie ein komplexes Thema veranschaulichen. Positiver Nebeneffekt: User werden längere Zeit auf der Seite verbringen, was Suchmaschinen wie Google wiederum mit besseren Rankings für die Seite honorieren.
  • Kontextualisierung: Wird das Bild von einem textlichen Abschnitt umrahmt, in dem Foto und Absatz mit dem gleichen Keyword besetzt sind, wirkt das Bild nicht nur beschreibend, sondern hilft Google auch, den Text besser zu verstehen. Dies kann wiederum positive Auswirkungen auf SEO der Seite haben. 

Tipp: Bilder-SEO ist vor allem für transaktionsorientierte Suchanfragen, also solche mit Kaufabsichten, relevant. Doch nicht nur Online-Shops sollten die Bildoptimierung angehen. Je weiter links (und damit prominenter) Sie den Reiter “Bilder” zu einem Keyword in den Suchergebnissen finden, desto wichtiger ist Usern und Google die Bildersuche.


Technische Maßnahmen zum Bilder-SEO

Browser-Caching

Diese sinnvolle Anwendung haben Sie bestimmt schon mal bemerkt. Wenn Sie eine neue Website besuchen, müssen die Bilder geladen werden. Gehen Sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf diese Seite, lädt sie schneller – natürlich nur, wenn sie über die Funktion des Browser-Caching verfügt – und die persönlichen Einstellungen es erlauben. 

Mit dem Browser-Caching wird eine Seite im Browser gespeichert und beim erneuten Anklicken schneller aufgebaut. Diese Maßnahme führt zu mehr User-Freundlichkeit und ist in toujou integriert.

Lazy loading

Darunter ist das verzögerte Laden von großen Datenmengen zu verstehen. Beim lazy loading wird das Herunterladen dieser Dateien verzögert, bis User es benötigen. Ein Beispiel wäre, dass sie durch Scrollen auf ein Bild stoßen.

Um externe Video-Inhalte anzuzeigen, benötigen wir Ihre Einwilligung.

Der Vorteil: User können schneller auf Seiteninhalte (im oberen Bereich) zugreifen und springen demnach nicht wieder direkt von der Seite ab. 

Besonders hilfreich ist das für die Sprachsuche bei Smartphones, bei der schnell das gewünschte Ergebnis angezeigt werden soll. Auch lazy loading wird mit einer toujou-Website direkt umgesetzt.

Core Web Vitals

Seit Mitte 2021 sind die Google Core Web Vitals ein Rankingfaktor. Vor allem LCP (Largest Contentful Paint) ist hier zu nennen. Dieser Wert sagt aus, wann eine Seite komplett fertig geladen ist. Mehr als 3 Sekunden sollten es nicht sein. Mehr zu diesem Thema und den verschiedenen Parametern der Core Web Vitals haben wir in unserem Blogbeitrag zur Page Speed Experience zusammengetragen.


Wie werte ich den Erfolg der Bilder für SEO aus?

Ihren Erfolg im Optimieren von Bildern messen Sie am einfachsten über die Google Search Console. Klicken Sie in der linken Spalte auf das Modul Leistung und wählen Sie anstelle des Suchtyps Web die Option Bild aus. Schon sehen Sie, für welche Keywords Sie mit Bildern ranken.  

Im Übrigen ist es kein Problem, dass die Ergebnisse in der Websuche mit allen anderen Daten vermischt werden. Denn von der Websuche, bei der User auf ein Bild klicken, gelangen Sie wieder auf Ihre Seite und diese Seitenaufruf wird dann als Bildaufruf getrackt. 


Bilder-SEO: Weitere häufige Fragen

Ist noch eine Frage unbeantwortet geblieben? Dann schauen sie doch in unsere FAQs zum Bilder-SEO direkt hier. Wir haben einige Antworten zusammengefasst. 

Ist Bilder-SEO durch fortschreitende KI nicht überflüssig?

Nein. Zumindest noch nicht. Zwar wird Google immer besser und mit Google Lens wird die Bildersuche noch mal einen großen Schritt machen. Aber noch sind Crawler textbasiert. 

Zudem sind einige Facetten von Bilder-SEO für die Performance der Website entscheidend. Gerade die Dateigröße wirkt sich unmittelbar auf die Ladegeschwindigkeit aus, die mit den Google Core Web Vitals noch wichtiger geworden ist. 

Wie kann ich Bilder ohne Qualitätsverlust für die Website verkleinern?

Es stehen verschiedene Optionen zur Auswahl, die wir der Reihe nach als sinnvoll erachten:  

  • Im Internet stehen kostenlose Tools zur Verfügung, die Dateien verkleinern, ohne dass Sie Qualitätsverluste hinnehmen müssen. Ein Beispiel ist tinypng, das für PNGs und JPGs bis zu einer Größe von 5 MB komprimiert. 
  • Mittels Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop, Gimp oder auch Paint können Sie auch die Bildauflösung verringern. Dadurch reduziert sich die Dateigröße ebenfalls. Beispielsweise können Sie bei einem Bild mit Maßen von 3000x2000px (Breite x Höhe) die Auflösung auf 1920x1080 reduzieren.
  • Falls ein Bild mehr als 1920px Breite aufweist oder nicht für die volle Bildschirmbreite verwendet werden soll und an den Rändern viel Leerraum aufweist, können Sie das Bild zuschneiden und so die Dateigröße reduzieren. 
  • Als letzte Möglichkeit bleibt das Reduzieren der Farbtiefe eines Bildes. Aber Vorsicht: Bei dieser Option verschlechtert sich die Qualität des Bildes. Daher eignet es sich nur für Fotos mit wenig Farbstufen oder GIFs.

Welche Bildgröße ist für die Website am besten?

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie Bilder mit einer Breite von 1920px nutzen. Für Bilder, die nicht über die volle Breite des Bildschirms gehen (wie beispielsweise unsere Cinema-Teaser), mögen auch weniger Pixel ausreichend sein. 

Zudem haben sich für die Auflösung und damit die Qualität des Bildes in den vergangenen Jahren 70-150 ppi als guter Richtwert erwiesen.

Wann mache ich einen Unterstrich und wann einen Bindestrich beim Dateinamen?

Der Bindestrich im Dateinamen signalisiert den Suchmaschinen, dass die beiden Wörter getrennt sind. Ein Unterstrich wird als verbindendes Zeichen gewertet. Keinesfalls eine Option sollte ein Leerzeichen zwischen zwei Wörtern für den Dateinamen sein.

Für toujou-Websites werden Dateien mit einem Leerzeichen beim Hochladen direkt in einen Dateinamen mit einem Unterstrich versehen.

Warum werden meine Bilder nicht bei Google indexiert?

Google indexiert häufig keine Bilder für die Websuche (universal search), die mittels CSS eingebunden sind. Achten Sie darauf, dass das Bild in einem HTML-Code eingebunden ist oder auf diesen referiert. Erkennbar wird dies im Quellcode, der für User und Websitebetreiber wiederum über die Dev-Tools erreichbar ist.

Wie lassen sich Bilder nicht indexieren?

Soll ein Bild auf einer Seite nicht von Google gecrawlt werden, können Sie in der robots.txt-Datei den User-Agent “Goolgebot-Image” ausschließen, indem Sie folgendes eingeben:

User-Agent: Googlebot-Image

Disallow: /bild/hund.jpg

So lässt sich die Seite weiterhin indexieren, das Bild aber nicht. Um den Googlebot komplett für die Bildersuche auszuschließen, hinterlegen Sie: 

Disallow: /

Weitere Informationen finden Sie auf der Google-Seite.

Was bedeuten die EXIF-Daten eines Fotos für SEO?

Mit den EXIF-Daten werden zusätzlichen Informationen wie das Modell der Kamera oder die GPS-Position und der Zeitpunkt der Erstellung transportiert. Diese Daten sollten nicht gelöscht werden. Sind Sie nicht vorhanden, müssen sie für Bilder-SEO nicht zwangsläufig hinzugefügt werden.



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